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Schadensersatzrecht
Wenn Sie für einen erlittenen Schaden von jemand anderem Ersatz verlangen können, spricht man juristisch ausgedrückt von Schadensersatz.
Haben Sie z.B. durch einen Arbeitsunfall oder eine Gewalttat einen materiellen oder körperlichen und/oder seelischen Schaden erlitten? Um eine Entschädigung zu erhalten, müssen Sie den Verursacher in Anspruch nehmen.
Ansprüche auf Schadensersatz ergeben sich aus vertraglichen Vereinbarungen oder einer Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften. Unsere anwaltliche Praxis besteht dann darin, alle in Betracht kommenden Ansprüche zu prüfen, rechtzeitig geltend zu machen und auch Folgeschäden im Auge zu behalten, die möglicherweise erst nach Eintritt der Verjährung auftreten können.
Es wird unterschieden zwischen materiellem und immateriellem Schadensersatz.
Materieller Schadensersatz ist auf die Wiedergutmachung derjenigen Schäden gerichtet, die man wirtschaftlich „messen“ kann (z.B. ist der Schaden einer zerstörten Sache mit dem Zeitwert als Sachschaden bestimmbar). Bei Körperschäden infolge einer Körperverletzung können das Behandlungskosten, Verdienstausfall, Kosten für Haushaltshilfe, Taxikosten für notwendige Arztbesuche etc. sein.
Daneben gibt es den immateriellen Schadensersatz, der insbesondere das Schmerzensgeld betrifft. Die Höhe eines Schmerzensgeldes orientiert sich an allen Umständen des Einzelfalls. In der anwaltlichen Praxis helfen für die Bezifferung eines „angemessenen“ Schmerzensgeldes sogenannten Schmerzensgeldtabellen. In Deutschland fallen Schmerzensgelder auch bei bedeutenden erlittenen Verletzungen im Vergleich zu anderen Rechtsordnungen (insb. USA) vergleichsweise gering aus.